Südafrika

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Standorte

Hier kooperiert easyGo-easyCome mit den Organisationen MAVU und Tshega Missions, die beide im Nordosten der Provinz Limpopo aktiv sind. Während MAVU sich auf community und sport development Programme konzentriert, betreiben Tshega Missions unter anderem einen Kindergarten und eine Grundschule.

In der Nähe von Kapstadt haben wir eine Kooperation mit einer Sportorganisation

Gastfamilien und Unterbringungsmöglichkeiten

Tshega Mission: In der Tshega Mission seid ihr im Volunteer-House untergebracht. Jacky van Tonder lebt mit ihrem Sohn auch im Volunteer-House und ist daher ständige Ansprechpartnerin. Die Kosten für die Unterbringung und Verpflegung ist um die 150 € (am Wochenende ist Selbtverpflegung). Wäschewaschen und -trocknen ist für ca. 50 Cent möglich. Das Haus ist für ca. 30 Praktikanten / Freiwillige ausgelegt. Die Zimmer teilt man sich (2-er bis 5-er Zimmer je nach Anzahl der Praktikanten).

Verantwortliche Personen

Hier findet ihr die verantwortlichen Personen, die ihr für Südafrika ansprechen könnt bzw. die euch begleiten.


In Deutschland


Vor Ort

Jack Van Tonder (Volunteer Manager)

Ankunftslogistik

Nach Südafrika:


In Südafrika weiter reisen:

Informationen bitte ins Worddokument eintragen.

Visum

Für 3 Monate kriegt man das Touristenvisum. Bei der Anreise soll man nicht sagen, dass man arbeitet, sondern zu Besuch in der Tshega Mission ist. Fragt nach einer offziellen Einladung bei Jacky nach.

Essen und Wasser

Vor Ort in der Tshega Mission: Warmes Essen gibt es jeden Abend um 18 Uhr (es wird für alle gekocht); immer Hauptgericht + Salat, generell viel Fleisch (falls Vegetarier also vorher auf jeden Fall Bescheid sagen, dann wird extra gekocht); Beispiel für traditionelles Gericht: Boerewors mit Pap; Wasser gibt es aus einem Wasserspender

Lebensmittel: Auch hier bewährt sich die alte Regel Peel it, boil it, cook it, or forget it. Besonders am Anfang sollte man darauf achten, was man isst und z.B. erstmal oder für die gesamte Reise einen Bogen um Dinge wie Salat machen. Der Körper braucht sicher ein bisschen um sich an Klima und andre Ernährung zu gewöhnen, neue Dinge austesten ist aber durchaus erlaubt und macht ja auch den Reiz einer fremden Kultur aus. Vorsicht ist auf jeden Fall beim Wasser geboten, aus den Leitungen kommt in keinem Fall Trinkwasser und auch wenn die Tansanier es nicht allzu selten trinken, würde ich dringend davon abraten, unser Immunsystem wird nämlich weniger gut damit klarkommen, dass sich sämtliche Keime darin verbergen. Selbst vom Zähneputzen mit dem Wasser aus den Leitungen wird häufig abgeraten und nicht wenige Volunteere nehmen hierfür gekauftes Trinkwasser. Ob dies notwendig ist, man es nur zu Beginn so hält, oder es strikt befolgt ist jedem selbst überlassen. Vorsicht ist aber dringend geboten!


Informationen bitte ins Worddokument eintragen.

Sprache

Es wird dort Englisch gesprochen.

Botschaft

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Kommunikation

Tshega Mission: W-LAN kann gegen kleine Gebühr genutzt werden, für die Steckdose wird ein Adapter benötigt

Regeln und Sitten

Tshega Mission: In der Schule dürfen keine schulterfreien Tops oder kurze Shorts/Röcke getragen werden. Auf dem Schulgelände darf, wenn nötig, nur in der „inoffiziellen Raucherecke“ geraucht werden, und auf keinen Fall Alkohol oder Drogen konsumiert werden.

Religion

Tshega Mission: Christentum

Gastgeschenke

Die Tshega Mission ist eine relativ große Organisation mit vielen Schülern und Beschäftigten, daher besser Spenden.

Spenden und Projekthinweise

Besser keine Sachspenden mitbringen, sondern ggf. im Voraus Geld sammeln und vor Ort mit den Verantwortlichen sprechen, was benötigt wird und dort erwerben.

Sicherheit

Hohe Kriminalität, daher grundsätzlich nicht nachts alleine unterwegs sein; wenig Geld und Wertgegenstände mitführen; Busgesellschaft z. B. Translux nutzen .

Gesundheit

Informationen bitte ins Worddokument bei "Allgemeinen Infos" eintragen.

Malaria

Von Oktober bis Mai gibt es ein hohes Risiko im Osten der Mpumalanga-Provinz (mit Krügerpark), im Norden und Nordosten von der Limpopo-Provinz, im Nordosten von KwaZulu-Natal (mit Tembe- und Ndumu – Nationalpark). Hier wird eine Malariaprophylaxe (s. u.) empfohlen.

Die Malaria ist eine fieberhafte Erkrankung, deren Erreger durch einen Stich der Anophelesmücke übertragen wird. Gegen Malaria gibt es leider noch keine Impfung. Die einzige medizinische Maßnahme zur Malariaprophylaxe besteht demnach bisher darin, Tabletten zu nehmen.

Hier gibt es verschiedene Präparate:

  • Malarone (Empfehlenswert - ist am besten verträglich, jedoch auch am teuersten)
  • Doxycyclin (Obwohl es von der WHO und in anderen Ländern empfohlen wird, ist Doxycyclin in Deutschland formal nicht zur Malaria-Prophylaxe zugelassen, da es sich lediglich um ein Antibiotikum handelt)
  • Lariam

Insbesondere bei Lariam sollte man vor der Abreise testen, ob man die Tabletten verträgt, da diese heftige Nebenwirkungen hervorrufen können, wie Übelkeit, Schlafstörungen, Depressionen und Psychosen. Es ist eine der wichtigsten Entscheidungen vor der Abreise, ob man sich dafür entscheidet, Malaria-Prophylaxe zu nehmen, oder komplett darauf zu verzichten! Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt viele Leute, die keine Prophylaxe genommen haben und trotzdem nie Malaria hatten. Hingegen gibt es auch Leute, die trotz Malariaprophylaxe an Malaria erkrankten. Eines sollte man sich auf jeden Fall bewusst machen: wenn man vorbeugende MalariaMedikamente nimmt, bedeutet das nicht, dass man einen hundertprozentigen Schutz vor Malaria hat. Denn die Medikamente verhindern nicht die Infektion, sondern halten die Malaria-Erreger (Plasmodien) nur in Schach und töten sie langsam ab. Man sagt daher, dass Malaria-Prophylaxe einen 50-prozentigen Schutz bietet. Weitere Schutzmaßnahmen gegen Malaria:

  • nachts unter einem Moskitonetz schlafen
  • helle körperbedeckende Kleidung tragen
  • in den Abendstunden Insektenschutzmittel, wie Autan Active, Anti-Brumm oder StopMos auf alle freien Körperstellen auftragen

Für den Fall, dass trotz aller Schutzmaßnahmen ein Verdacht auf Malaria besteht, ist es sehr wichtig, direkt einen Arzt aufzusuchen und einen Bluttest (5000 TSH) machen zu lassen. Denn wenn Malaria zu spät erkannt und behandelt wird, kann dies lebensgefährlich werden. Wenn der Bluttest positiv sein sollte und man Malaria hat, dann gilt es sofort mit der Behandlung zu beginnen und Anti-Malaria-Tabletten einzunehmen (empfehlenswert ist das Produkt Coartem). Man muss dafür nicht unbedingt in ein Krankenhaus oder eine Klinik, sondern man kann die Malaria auch zu Hause auf seinem eigenen Bett auskurieren. Die Malaria dauert ungefähr eine Woche. Die ersten vier Tage geht es einem sehr schlecht und man hat die üblichen Symptome, wie hohes Fieber (40 Grad und mehr), Magen-DarmProbleme, Kopfschmerzen, Kraftlosigkeit und Schüttelfrost. In den ersten vier Tagen muss man auch die Tabletten einnehmen, um die Malaria zu bekämpfen. Danach sollte die Infektion vollständig auskuriert und die Malaria vorbei sein. Noch drei weitere Tage zu Hause ausruhen und neue Kräfte sammeln und nach einer Woche ist man im Normalfall wieder gesund und fit und kann wieder arbeiten. Wichtig ist es auf jeden Fall, ein paar Tage später erneut einen Bluttest machen zu lassen, um zu kontrollieren, ob die Malaria wirklich vollständig auskuriert ist!

Auf Moskitos müsst ihr besonders in den Regenzeiten Acht geben, Moskitonetz und Creme sind aber auch in den Trockenzeiten ein Muss.

Impfschutz:

Bei einer direkten Einreise aus Deutschland (Direktflug!) sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen. Allerdings wird bei Einreise aus einem von der WHO als Gelbfieberendemiegebiet deklariertem Land, der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung verlangt. Das gilt auch für einen transitbedingten Zwischenaufenthalt von über 12 Stunden z.B. in Nairobi oder Addis Aeba. Eine Impfung wird auch bei kürzerem Transit empfohlen, da es zu Verspätungen kommen bzw. in Einzelfällen die Aufenthaltszeit im Transit nicht nachvollzogen werden kann.  Eine Liste der Gelbfieberendemiegebiete finden Sie unter Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://www.who.int.

Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe Externer Link, öffnet in neuem Fenster http://www.rki.de).

Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza. Als Reiseimpfungen werden Hepatitis Aund Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition (Selbstfahrer unter Campingbedingungen, Kontakt zu Wildtieren oder Projektarbeit im Tierschutz) auch Tollwut empfohlen. Bei Wildtieren außerhalb des Krüger Parks gab es im September 2015 vereinzelte Fälle von Tollwut (Hoedspruit). Neben der Impfung ist entsprechendes Verhalten gegenüber auffälligen Tieren notwendig (Vermeiden jeglichen Kontaktes mit Straßenhunden oder Wildtieren).

Annikas Tipps (für Tshega):

  • Hepatitis A+B auffrischen lassen
  • Tollwut mit dem Arzt besprechen (sie hatte keine Impfung, da ihr gesagt wurde, man könnte im Akutfall nachimpfen)
  • Malariaprophylaxe nur im Krüger-Park notwendig (Malarone)
  • Mitbringen: Händedesinfektion, Pflaster, Durchfallmedikament, Schmerzmedikament

Wichtige Adressen

Informationen bitte ins Worddokument eintragen.

Unterrichtsvorbereitung / Ablauf

Tshega Mission: Man sollte sich besser vor Ort vorbereiten, wenn man mit den Lehrkräften abgesprochen hat, was auf dem Plan steht. Es ist jedoch sehr beliebt, wenn man Informationsstunden über Deutschland (wie sieht Schulalltag aus, was isst man, was haben die Kinder für Hobbies etc.) gibt. Das kann man schon Zuhause vorbereiten.

Unterrichtsmaterialien

Vor Ort in der Tshega Mission: Tafeln, Kreide, z. T. Whiteboards, CD-Player, Beamer, Kopierer etc. Gerne mitbringen: eigenen Laptop

Was man nicht braucht

Hohe Schuhe sind nicht notwendig und praktisch ;-)

Was man unbedingt braucht

In vielen Gebieten gibt es häufig keinen Strom. Daher unbedingt eine Taschenlampe einpacken! Rucksack/Tasche für die Schule, feste Schuhe, warme Kleidung für abends und im Winter ggf. Wärmflasche für nachts.

Sonstiges Tipps zum Standort

Finanzen:

  • Ein Flug von HH-Johannesburg kostet ca. 700 €.
  • überall ATM’s, daher Abhebungen kein Problem; nicht zu viel Bargeld mit sich tragen, Tipp: Kreditkarte auf die man Guthaben aufladen muss (besser bei Diebstahl)


Weitere Infos zum Klima, Land und Leuten etc. bekommst du bei unserem Bruder oder besorge dir einen Reiseführer.

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