Nicaragua: Unterschied zwischen den Versionen

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Um in den Nicaragua ein Auto oder Mofa fahren zu dürfen benötigt man einen Führerschein.   
 
Um in den Nicaragua ein Auto oder Mofa fahren zu dürfen benötigt man einen Führerschein.   
 
Der deutsche Führerschein ist in Nicaragua mindestens 30 Tage lang gültig. Benötigt man ihn länger, sollte ein Internationaler Führerschein beantragt werden.  
 
Der deutsche Führerschein ist in Nicaragua mindestens 30 Tage lang gültig. Benötigt man ihn länger, sollte ein Internationaler Führerschein beantragt werden.  
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In Nicaragua herrscht eine 110 Volt Wechselspannung. Es wird ein Adapter benötigt. Die Norm der Stecker ist dieselbe wie in den USA. Fast alle Orte sind an das Stromnetz angeschlossen (selbst in den Naturreservaten). Es kommt jedoch fast täglich zu Stromausfällen. Diese können von sehr kurzer Dauer sein (z.B. 10 min) bis hin zu mehreren Stunden. Da es relativ früh dunkel wird, empfiehlt es sich eine batteriebetriebene Taschenlampe zu haben.
  
 
Weitere Infos zum Klima, Land und Leuten etc. bekommst du bei unserem [https://de.wikipedia.org/wiki/Nicaragua/ Bruder] oder besorge dir einen Reiseführer.
 
Weitere Infos zum Klima, Land und Leuten etc. bekommst du bei unserem [https://de.wikipedia.org/wiki/Nicaragua/ Bruder] oder besorge dir einen Reiseführer.
  
 
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Version vom 9. Januar 2017, 21:35 Uhr

Standorte

In Nicaragua haben wir zwei Standorte in Estelí.

Estelí idt eine Stadt im Norden von Nicaragua und Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos. Sie ist umringt von Bergen und wunderschönen Naturreservaten, wie z.B. das Reserva Natural El Tisey Estanzuela. Die Stadt wurde im 16. Jahrhundert von den Spaniern gegründet und ist heute ein Verwaltungs- und Wirtschaftszentrum. Bedeutung hat auch die Tabakindustrie, insbesondere die Zigarrenherstellung, sowie der Tourismus – in Estelí befinden sich zahlreiche Sprachschulen. Die Angaben zur Einwohnerzahl variieren stark in unterschiedlichen Quellen, sie liegt ca. bei 107.500.

Gastfamilien und Unterbringungsmöglichkeiten

In Sanya Juu seid ihr bei privaten Familien untergebracht.

Familie 1

Familie 2

Familie 3

Eindrücke von dem Leben mit einer Gastfamilie: https://youtu.be/75seFKnZB5o

Informationen bitte ins Worddokument eintragen.

Verantwortliche Personen

Hier findet ihr die verantwortlichen Personen, die ihr für Tansania ansprechen könnt bzw. die euch begleiten.


In Deutschland

Weitere Informationen bitte ins Worddokument eintragen.

Vor Ort

Informationen bitte ins Worddokument eintragen.

Ankunftslogistik

Nach Tansania: Es gibt verschiedene Flughäfen im Land, neben Dar es Salaam ist auch Sansibar oder Arusha (bei Praktikum in Sanya Juu empfehlenswert) als Anflugziel möglich. Zudem kann man einen Flughafen der Nachbarländer ansteuern und dann mit öffentlichen Verkehrsmittel nach Tansania reisen. Was für euch am finanziell und strategisch günstigsten ist, hängt von der Wahl der Schule und von den aktuellen Preisen ab. Da hat aber das Reisebüro den Durchblick.

Für Studierende, die ein Praktikum in Sanya Juu absolvieren, aber einen Flug nach Daressalam gebucht haben, müssen eine ca. 10 stündige Busfahrt von der Ubungo Bus Station auf sich nehmen. Die Busfahrt kostet 26.000 TSH. Zu empfehlen ist der Kilimanjaro Express. Dieser macht ausreichende Pausen (u.a. an einem Restaurant, wo man für die Fahrt Proviant kaufen kann).

Die meisten Flüge nach Daressalam kommen nachts an. Es empfiehlt sich, für ein oder zwei Nächte in einem Hostel zu übernachten, um anzukommen und die ersten Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Ein empfehlenswertes Hotel in Daressalam ist das YWCA-Hotel. Es handelt sich hierbei um ein sehr einfaches Hotel, das aber vor allem durch seine Lage glänzt. Gelegen in dem neu entstehenden „Business-Viertel“, fühlt mich sich dort auch abends sehr sicher und man kann auch bei Dunkelheit das Hotel mit ruhigem Gewissen alleine verlassen (trotzdem auch hier einsame Straßen meiden). Unter der Nummer +255754675656 bzw. +255787606080 erreicht man den Mitarbeiter Valencio. Dieser bietet einen Fahrservice zwischen Hotel und Flughafen für ca. 10 USD an.

Im Gegensatz zur Econolodge (die häufig auch empfohlen wird) verfügt dieses Hostel auch über Moskitonetze. Frühstück ist ebenfalls inbegriffen.

Welchen Flughafen für Sanya Juu empfehlen?

In Tansania weiter reisen:

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Visum

Für touristische Reisen von bis zu 90 Tagen ist kein Einreisevisum erforderlich. Bei der Einreise wird jedoch der Erwerb einer Touristenkarte verlangt. Diese kostet derzeit 10,00 US-Dollar, zuzüglich einer Einreisegebühr von 2,- US-$. Bei der Ausreise wird die Gebühr von 2,-US-$ ebenfalls verlangt. Die maximale visafreie Aufenthaltsdauer beträgt 3 Monate. Eine Verlängerung kann bei der nicaraguanischen Einwanderungsbehörde „Migracin“ beantragt werden. Die bei Antragstellung vorzulegenden Unterlagen hängen vom Einzelfall ab. In der Regel werden zumindest folgende Unterlagen verlangt: Geburtsurkunde, Führungszeugnis des letzten Aufenthaltsstaates in legalisierter Form mit spanischer Übersetzung sowie eine Kaution in Höhe der Kosten eines Rückflugtickets. Eine einfachere und wesentlich günstigere Art der Visumsverlängerung besteht darin, einmal kurz für 3 Tage das Land zu verlassen (zum Beispiel Busfahrt nach Honduras), um anschließend bei der Einreise nach Nicaragua eine weitere Touristenkarte zu kaufen. Die Absolvierung des Schulpraktikums in Nicaragua fällt unter die dokumentarische Kategorie „Tourismus“ bei der Einreise.

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Essen und Wasser

Lebensmittel: Zu den typischen Gerichten in Nicaragua gehört „Gallo Pinto“, Reis mit roten Bohnen, das in verschiedenen Variationen bis zu dreimal am Tag gegessen wird. Dazu wird meist ein Maiswrap gereicht, die so genannte Tortilla. In Nicaragua gibt es zahlreiche Restaurants und kleine Essensläden, in denen problemlos gegessen werden kann. In Estelí befinden sich mehrere kleine und auch größere Supermärkte, in denen man auch westliche Produkte kaufen kann, auch wenn diese im Vergleich sehr teuer sind. Außerdem gibt es viele Ventas und Pulperias, kleine „Tante-Emma Lädchen“ , die die wichtigsten Lebensmittel anbieten.

Getränke und Wasser: Typische Getränke sind Kaffee und „Refrescos“ (Erfrischungsgetränke aus Wasser und frischen Früchten). Das Wasser aus der Leitung oder einem Brunnen ist für den Magen eines Europäers nicht zu empfehlen. Es sollte darauf geachtet werden vorzugsweise Wasser aus versiegelten Flaschen zu trinken (teilweise haben die Familien immer Kanister mit Trinkwasser im Haus) oder zumindests gefiltertes oder abgekochtes Wasser zu sich zu nehmen.


Informationen bitte ins Worddokument eintragen.

Sprache

In Tansania wird vorrangig Suaheli gesprochen. Die meisten sprechen zusätzlich eine Stammessprache. Englisch dient nur am Gericht als Amtssprache und wird von der Bevölkerung kaum gesprochen, vor allem im ländlichen Bereich sind kaum Kenntnisse vorhanden. Es ist deshalb ratsam, Suaheli zu lernen. Mit ein paar Grundkenntnissen wird der Aufenthalt schöner, billiger und unproblematischer. Die Tansanier freuen sich sehr, wenn man sie zumindest auf Suaheli begrüßt! An den Schulen ist die Lage noch dramatischer, da man ohne Suaheli im Unterricht echte Kommunikationsprobleme hat und viel Zeit für Verständigungsversuche verloren geht. Gerne helfen die Tansanier einem beim Lernen!

Ergänzen bitte in Word: Welche Sprache wird an den speziellen Standorten gesprochen? Welche Kenntnisse gibt es in der Amtssprache? Ist Sprachkurs vor Ort möglich? Wichtige Ausdrücke.

Kommunikation

Internet: Das Internetnetz ist in ganz Nicaragua gut erschlossen, so dass man auch in ländlichen Regionen Verbindung hat. Mit Smartphones kann man im Internet surfen und Apps aufrufen (mit einer Pre-Paid Karte eines Anbieters vor Ort) In den Städten gibt es neben vielen Internetcafés, den so genannten Cybers, auch einige Cafés mit kostenlosem WiFi (z.B. Café Nica).

Handynetz: Das Handynetz ist landesweit stabil und gut, so dass man überall eine gute Verbindung hat (außer in einigen Teilen in den Naturschutzgebieten, da empfiehlt es sich die Einheimischen zu fragen, an welchen Stellen man Empfang hat) Um hohe Roaming-Gebühren zu vermeiden, empfiehlt es sich eine nicaraguanische SIMKarte zu kaufen und zu benutzen. Netzanbieter sind Claro und Movistar. Das Handy Guthaben wird mit Prepaid Karten aufgeladen.

Regeln und Sitten

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Im Vorfeld und während des Aufenthaltes in Nicaragua ist es ratsam, sich mit der Kultur des Landes zu beschäftigen, um Traditionen, Verhaltensweisen und gesellschaftliche Codes besser zu verstehen.

Begrüßung: In Nicaragua ist es üblich, wie in fast allen Lateinamerikanischen Ländern, sich mit zwei Küssen auf die Wange und einem Fragen nach dem Befinden (üblicherweise: Cómo está?) zu begrüßen. Wenn neue Leute einem vorgestellt werden und auch bei Freunden und Bekannten. In der Schule begrüßen sich auch alle Lehrer so (teilweise auch die Lehrer mit ihren Schülern). Ausnahme bilden hier die Männer, die öfters bei der Begrüßung mit einem anderen Mann die Küsse weglassen. Ranghöhere bzw. Autoritätspersonen werden meist nur mit einer höflichen Begrüßungsformel und dem Anliegen begrüßt (also kein Händeschütteln, wie bei es in Deutschland üblich ist)

Religion

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In Nicaragua ist die Mehrheit der Bewohner katholisch. Es gibt viele Feste zu Ehren von Heiligen. Die Einheimischen erzählen sehr gerne von den Legenden und den Heiligen bzw. Schutzpatronen der Orte. Befremdlich kann es wirken, dass in der Schule, bei Lehrerkonferenzen etc. viel gebetet wird und stets Gott gedankt wird.

Gastgeschenke

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Spenden und Projekthinweise

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Sicherheit

Alle ausgewählten Praktikumsländer von easyGo-easyCome gelten grundsätzlich, auch für allein reisende Frauen, als sichere Reiseländer, in der friedliche und stabile gesellschaftspolitische Bedingungen vorhanden sind. Insbesondere bei der Auswahl der Städte unserer Partnerschulen achten wir darauf, dass eine sichere Bedingung existiert, so dass eine sorgenfreie Absolvierung des Praktikums gewährleistet ist. Nicaragua ist ein sehr gastfreundschaftliches Land, in dem „Europäer“ willkommen sind. Genauso wie in deutschen Städten kann es jedoch vereinzelt zu Diebstahl oder Überfällen kommen. Daher sollte man nachts keine längeren Ausflüge alleine durchführen. Aufgrund der enormen Unfallgefahr sollte man sich zudem an das “Nachtfahrverbot“ halten. easyGo-easyCome verfolgt die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Partnerländer kontinuierlich und steht im regelmäßigen Austausch zu seiner einheimischen Kontaktpersonen, so dass auf aktuelle Ereignisse jederzeit entsprechend reagiert werden kann.

Grundsätzlich sollte man sich zusätzlich auf den Seiten des Auswärtigen Amtes über die aktuelle Sicherheitslage informieren: [1]


Weitere Informationen bitte ins Worddokument eintragen.

Gesundheit

Informationen bitte ins Worddokument bei "Allgemeinen Infos" eintragen.

In Estelí befinden sich zwei Krankenhäuser und zahlreiche Apotheken, die teilweise 24h geöffnet sind. Zu den Krankenhäusern gehören das Hospital San Juan de Dios und das Centro de Salud, etwas kleiner und moderner.

Als erster medizinischer Ansprechpartner von easyGo- easyCome fungiert Dr. Luis A. Wong, der als praktizierender Arzt im Hospital de San Juan de Dios arbeitet.(Handynummer:86196935)


Malaria

Es besteht ganzjährig ein mittleres Risiko in den östlichen Regionen Atlantico Sur und Atlantico Norte, ein geringes Risiko in den zentralen Regionen und im Westen sowie ein minimales Risiko im Rest des Landes. Als malariafrei gelten Managua und die Zentren der großen Städte. Je nach Reiseprofil kann eine Standby-Medikation mit Chloroquin sinnvoll sein, deren Einnahme unbedingt vor der Reise mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden sollte.

Die Malaria ist eine fieberhafte Erkrankung, deren Erreger durch einen Stich der Anophelesmücke übertragen wird. Gegen Malaria gibt es leider noch keine Impfung. Die einzige medizinische Maßnahme zur Malariaprophylaxe besteht demnach bisher darin, Tabletten zu nehmen.

Hier gibt es verschiedene Präparate:

  • Malarone (Empfehlenswert - ist am besten verträglich, jedoch auch am teuersten)
  • Doxycyclin (Obwohl es von der WHO und in anderen Ländern empfohlen wird, ist Doxycyclin in Deutschland formal nicht zur Malaria-Prophylaxe zugelassen, da es sich lediglich um ein Antibiotikum handelt)
  • Lariam

Insbesondere bei Lariam sollte man vor der Abreise testen, ob man die Tabletten verträgt, da diese heftige Nebenwirkungen hervorrufen können, wie Übelkeit, Schlafstörungen, Depressionen und Psychosen. Es ist eine der wichtigsten Entscheidungen vor der Abreise, ob man sich dafür entscheidet, Malaria-Prophylaxe zu nehmen, oder komplett darauf zu verzichten! Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt viele Leute, die keine Prophylaxe genommen haben und trotzdem nie Malaria hatten. Hingegen gibt es auch Leute, die trotz Malariaprophylaxe an Malaria erkrankten. Eines sollte man sich auf jeden Fall bewusst machen: wenn man vorbeugende MalariaMedikamente nimmt, bedeutet das nicht, dass man einen hundertprozentigen Schutz vor Malaria hat. Denn die Medikamente verhindern nicht die Infektion, sondern halten die Malaria-Erreger (Plasmodien) nur in Schach und töten sie langsam ab. Man sagt daher, dass Malaria-Prophylaxe einen 50-prozentigen Schutz bietet. Weitere Schutzmaßnahmen gegen Malaria:

  • nachts unter einem Moskitonetz schlafen
  • helle körperbedeckende Kleidung tragen
  • in den Abendstunden Insektenschutzmittel, wie Autan Active, Anti-Brumm oder StopMos auf alle freien Körperstellen auftragen

Für den Fall, dass trotz aller Schutzmaßnahmen ein Verdacht auf Malaria besteht, ist es sehr wichtig, direkt einen Arzt aufzusuchen und einen Bluttest (5000 TSH) machen zu lassen. Denn wenn Malaria zu spät erkannt und behandelt wird, kann dies lebensgefährlich werden. Wenn der Bluttest positiv sein sollte und man Malaria hat, dann gilt es sofort mit der Behandlung zu beginnen und Anti-Malaria-Tabletten einzunehmen (empfehlenswert ist das Produkt Coartem). Man muss dafür nicht unbedingt in ein Krankenhaus oder eine Klinik, sondern man kann die Malaria auch zu Hause auf seinem eigenen Bett auskurieren. Die Malaria dauert ungefähr eine Woche. Die ersten vier Tage geht es einem sehr schlecht und man hat die üblichen Symptome, wie hohes Fieber (40 Grad und mehr), Magen-Darm Probleme, Kopfschmerzen, Kraftlosigkeit und Schüttelfrost. In den ersten vier Tagen muss man auch die Tabletten einnehmen, um die Malaria zu bekämpfen. Danach sollte die Infektion vollständig auskuriert und die Malaria vorbei sein. Noch drei weitere Tage zu Hause ausruhen und neue Kräfte sammeln und nach einer Woche ist man im Normalfall wieder gesund und fit und kann wieder arbeiten. Wichtig ist es auf jeden Fall, ein paar Tage später erneut einen Bluttest machen zu lassen, um zu kontrollieren, ob die Malaria wirklich vollständig auskuriert ist!

Auf Moskitos müsst ihr besonders in den Regenzeiten Acht geben, Moskitonetz und Creme sind aber auch in den Trockenzeiten ein Muss.

Impfschutz:

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts rät als Standardimpfung zum einen zu den ganz normalen Standardimpfungen wie Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A und B. Des Weiteren empfiehlt das Auswärtige Amt noch eine Impfung gegen Tollwut, Meningokokken-Meningitis (Hirnhautentzündung) und Typhus. Bei wem kann man sich dagegen impfen lassen? Die Standardimpfungen kann man im Normalfall beim zuständigen Hausarzt durchführen lassen. Für die spezielleren Impfungen, wie Gelbfieber, Tollwut, Meningokokken-Meningitis und Typhus erkundige dich bei deinem Hausarzt. Wer sich im Endeffekt für welche Impfungen entscheidet, muss selbstverständlich jeder nach seinem eigenen Gewissen entscheiden. Die genannten Impfungen sind aber durchaus sinnvoll und man sollte sie vorsichtshalber durchführen. Um die Impfungen sollte man sich ebenfalls frühzeitig kümmern, da für einige Impfungen Mehrfachimpfungen nötig sind, die 2-3 Wochen dauern können. Hinsichtlich der Gebühren für die teuren Spezialimpfungen ist es abhängig von der Krankenkasse, ob die Kosten übernommen werden, oder ob man die Impfungen selber bezahlen muss.

"Bei der direkten Einreise aus Deutschland sind Pflichtimpfungen nicht vorgesehen, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z. B. Nachbarländer) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Dies gilt für alle Reisenden ab dem vollendeten 1. Lebensjahr – siehe auch [2] Eine Gelbfieberimpfung für alle Reisende wird allerdings empfohlen.

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes [3].

Zika-Virus-Infektion In der Region wird aktuell eine deutliche Zunahme von durch Mücken übertragbaren Zika-Virus-Infektionen beobachtet, die klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber verlaufen, allerdings für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellt. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher Schwangeren und Frauen, die schwanger werden wollen, in Abstimmung mit der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) sowie dem Robert-Koch-Institut von vermeidbaren Reisen in Zika-Virus-Ausbruchsgebiete abzusehen, da ein Risiko frühkindlicher Fehlbildungen bei einer Infektion der Frau gegeben ist. Bei unvermeidbaren Reisen muss auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vorbeugung von Mückenstichen geachtet werden.

Wichtige Adressen

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Unterrichtsvorbereitung / Ablauf

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Unterrichtsmaterialien

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Was man nicht braucht

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Was man unbedingt braucht

In vielen Gebieten gibt es häufig keinen Strom. Daher unbedingt eine Taschenlampe einpacken!


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Sonstiges Tipps zum Standort

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Zeitzone: Die Uhrzeit in Nicaragua liegt 8 Stunden hinter der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ-Sommerzeit).

Finanzen: Die Währung in Nicaragua ist der Córdoba (C$). Der aktuelle Wechselkurs beträgt 1 Euro = 35,06 C$ (Stand April 2014), der Kurs ist relativ stabil. In Nicaragua kann man auch mit dem US $ bezahlen, das Wechselgeld bekommt man in C$ zurück. In allen größeren Städten gibt es die Möglichkeit an Geldautomaten mit der Kreditkarte Geld abzuheben. Es empfiehlt sich etwas Bargeld mitzunehmen, vorzugsweise US-$. US-$, teilweise auch Euros, können in jeder Bank und bei den „Cayotes“ in den Straßen umgetauscht werden. Teilweise ist der Kurs bei den Straßenverkäufern besser. Aber Vorsicht, man sollte immer in Begleitung sein, dabei empfiehlt sich ein Einheimischer (Mitglied der Familie). In Estelí gibt es mehrere Filialen von „Western Union“, mit denen man problemlos gegen eine Gebühr sich Geld aus Deutschland schicken lassen kann. Es empfiehlt sich, das Geld in C$ auszahlen zu lassen.

Straßenverkehr: Die Autos in Nicaragua sind überwiegend Pick-Ups. Anschnallpflicht besteht nur für den Fahrer und den Beifahrer. Oftmals befindet sich im hinteren Teil keine Anschnallmöglichkeit. 1 Liter Benzin kostet ca. 1 Euro Als öffentliche Verkehrsmittel stehen Busse zur Verfügung. Dabei gibt es die so genannten Expresso Busse, die zwischen den Städten fahren und wenige Halte machen, die ChickenBusse, die in jedem Ort halten, oft sehr voll sind und vergleichsweise sehr lange brauchen, aber auch günstiger sind und die Urbanos, die innerhalb einer Stadt fahren. Zusätzlich gibt es die Interlocures. Dabei handelt es sich um Kleinbusse, die zwischen verschiedenen Städten pendeln. Bei einer Ankunft in der Nacht empfiehlt sich die Fahrt mit einem Taxi mit einem organisierten Fahrer, mit dem ein Preis vorab verhandelt wurde. Taxen gibt es in Nicaragua wie Sand am Meer. Vergleichsweise ist die Fahrt mit einem Taxi sehr günstig, so bezahlt man innerhalb des Zentrums von Estelí 10 C$. Ungewohnt könnte sein, dass es sich immer um Sammeltaxen handelt. Das bedeutet, unterwegs werden Leute mitgenommen, die ungefähr in die gleiche Richtung wollen. Der Preis verändert sich dadurch nicht. Bei längeren Strecken mit dem Fahrer einen Preis vereinbaren. Als Fußgänger sollte man sich immer vorsichtig und passiv verhalten. Zwar gibt es Verkehrsregeln, aber Übergänge für Fußgänger, wie z.B. Zebrastreifen sind eher Empfehlungen als Pflicht.

Führerschein: Um in den Nicaragua ein Auto oder Mofa fahren zu dürfen benötigt man einen Führerschein. Der deutsche Führerschein ist in Nicaragua mindestens 30 Tage lang gültig. Benötigt man ihn länger, sollte ein Internationaler Führerschein beantragt werden.

Strom: In Nicaragua herrscht eine 110 Volt Wechselspannung. Es wird ein Adapter benötigt. Die Norm der Stecker ist dieselbe wie in den USA. Fast alle Orte sind an das Stromnetz angeschlossen (selbst in den Naturreservaten). Es kommt jedoch fast täglich zu Stromausfällen. Diese können von sehr kurzer Dauer sein (z.B. 10 min) bis hin zu mehreren Stunden. Da es relativ früh dunkel wird, empfiehlt es sich eine batteriebetriebene Taschenlampe zu haben.

Weitere Infos zum Klima, Land und Leuten etc. bekommst du bei unserem Bruder oder besorge dir einen Reiseführer.

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