Liceo Rural Belén

Aus easyGo-easyCome
Wechseln zu: Navigation, Suche

2.„Liceo Rural Belén“

Schule

Schulform

weiterführende Schule („Colegio“)


Schülerzahl

132 SuS, 6 Lehrer


Fächer

Spanisch („Español“)

Sozialkunde („Estudios sociales“)

Mathematik („Matemática“)

Naturwissenschaften („Sciencias“)

Englisch („Inglés“)

Religion („Religión“)

„Bürgerkunde“(?) („Cívica“)


Unterrichtsmaterial

Sus beschaffen Hefte, Stifte, Bücher etc. selbst; in den Klassenräumen gibt es Whiteboards, Marker sind vorhanden


Klassen

6 Klassen (zwei 7. und je eine 8., 9., 10. und 11.)


Unterricht

7.00 - 15.00 Uhr, Schulstunden sind á 40 min.

Bereits durchgeführte und bestehende Projekte

Deutsch-AG


Mögliche Projekte und Anschaffungen

Helena (April 2010):

Hier müssen die Nächsten mal noch mehr herausfinden, wo es Mängel hat. Ich versuche gerade herauszufinden, ob eventuell auch der Bau eines Computerlabs geplant ist, denn ansonsten wäre das hier natürlich ein super Projekt und total sinnvoll (ich würde sagen noch wichtiger als an der Grundschule). Was ich in der kurzen Zeit auf jeden Fall schon gesehen habe ist, dass mehr Ventilatoren gut wären. Die eine Klasse überlegt schon dafür zusammen zu legen, aber das ist ja immer so eine Sache. Ansonsten ist es für mich auch deshalb nicht so ganz durchsichtig gewesen, weil im Moment Bauarbeiten an der Schule sind. So esse die SuS momentan ihr Mittagesse im Stehen oder im Klassenzimmer, aber ich glaube der Essensraum wird bald fertig sein.

Sarah (Mai 2010):

Zu der Situation des Mittagessens kann ich folgendes sagen: es gibt dank eines veranstalteten Tanzes mittlerweile genügend Geld für die Ausstattung des Essensraums mit Tischen und Stühlen. Wie das hier aber so üblich ist, dauert alles etwas länger, so dass zur Zeit noch die beschriebene Situation vorherrscht. Auch alle für die Küchenausstattung notwendigen Anschaffungen sind meiner Meinung nach alle vorhanden. Auch der angesprochene Computerraum ist in Planung. Was meiner Meinung nach fehlt, ist die Ausstattung der Schule mit Schulbüchern. Es gibt keine angeschafften Werke, so dass es gerade im Spanischunterricht zu einigen Engpässen kommt. Die Schüler können sich in der Regel keine der zu lesenden Bücher kaufen, so dass mit Kopien gearbeitet wird, die jeder Schüler dann zahlen muss. Zwar funktioniert dieses System, ist aber recht umständlich für die Lehrer und auf Dauer auch teuer für die Schüler. Schulbücher die dann Eigentum der Schule wären, wären meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Anschaffung. Genau wie in Caimital ist die Trinkwasseranlage gleichzeitig Spülbecken. Diese Situation hat sicherlich Verbesserungsbedarf, zumal jeder Schüler sein benutztes Geschirr nach dem Essen in diesem Mini-Spülbecken waschen muss. Allerdings bleibt diese Situation abzuwarten, da in hoffentlich absehbarer Zeit der Essenssaal bezogen werden kann und die umstände sich damit ändern. Generell ist die Schule sehr neu und gut ausgestattet. In den nach dem Mittagessen stattfindenden „Taller-Klassen“, findet kein regulärer Unterricht sondern vielmehr kreativer Unterricht statt. Es wird gezeichnet, getanzt oder auch Spezialunterricht in Tourismus oder „Mathe für die Uni“ gegeben. In diesem Rahmen wären eventuell AG’s möglich, wobei hier das Problem der zur Verfügung stehenden Räume beachtet werden muss. Sollten die letzten beiden Räume fertiggestellt werden, wären zumindest diese nutzbar. Ansonsten sind alle 6 Räume immer belegt. Da ist kreatives Umorganisieren gefragt. Was sicherlich interessant wäre, wäre eine Fußball AG. Zwar macht es das Gelände sehr schwierig, da der boden kieselig, hügelig und sehr uneben ist, aber vielleicht ließe sich ein im Moment ziemlich zugestellter Platz hinter der Schule dafür umgestalten. Nach einem Gespräch mit den Lehrern wären die Taller-Klassen eine gute Möglichkeit ich einzubringen. Es gibt keinen Religionsunterricht, kein Sport, kein Werken, keinen Musikunterricht... In diesem Bereich sind wir als Deutsch sehr gefragt! Gut wäre vielleicht auch ein Englisch Zusatzkurs für Interessierte. Feststehend ist nun eine Deutsch AG jeden Freitag von 7-9 Uhr. Da es 90 Interessenten gab, muss über eine Lösung nachgedacht werden. Momentan haben Katrin und ich mit der 10. und 11. Klasse begonnen. Allerdings könnte man die Gruppen nach eine gewissen Zeit tauschen oder aber eine weitere AG am Dienstag Nachmittag dazunehmen.

Theresa (September 2010):

Mittlerweile sind die neuen Räume fertiggestellt. Davon wird der eine als Klassenraum genutzt und der andere soll zukünftig ein Computerraum werden. Dieser wird zurzeit als Abstellraum genutzt. Die Fertigstellung des Computerraums wird wohl auch noch eine Weile dauern, da es an den nötigen Geldern für die Ausstattung fehlt. Der Essensraum ist nun komplett ausgestattet und wird genutzt. Die Deutsch-AG habe ich zunächst alleine und später mit Kathrin weitergeführt. Es hat sich so eingependelt, dass wir diesen Kurs als freiwilligen "Taller" angeboten haben. Dienstagnachmittags haben wir den Kurs für Interessierte der 8. und 9. Klasse gegeben und donnerstags für die 7. Klasse. Die 10. Und 11. Klasse hatten zu diesen Zeiten sowie auch freitags verpflichtenden Unterricht, der sie aufs Abitur vorbereitet, sodass wir in diesen Klassen keinen Deutschunterricht anbieten konnten.

Fazit

Helena (April 2010):

Hier war ich nur eine Woche, wäre aber am Ende gerne noch länger geblieben. Am Anfang habe ich etwas länger gebraucht, um „rein zu kommen“, aber nach den ersten Tagen habe ich mich sehr wohl gefühlt. Gleich vom ersten Tag an hatte ich meine eigene Englischklasse, da es im Moment noch keinen Englischlehrer gibt (kommt aber in den nächsten Wochen). Die Kids auf der Schule sind super, wenn auch laut ;). Gerade die Englischklasse war unheimlich motiviert. Im Spanischunterricht habe ich hospitiert und einmal eine Stunde Deutsch mit den SuS gemacht, ich glaube das ließe sich gut fortsetzen. Ich habe so das Gefühl, dass sich an dieser Schule viel machen lässt. Der Direktor braucht etwas, um mit einem warm zu werden und spricht nicht so viel, ist dann aber unglaublich nett. Ich habe schon mit ihm gesprochen, was er von AGs am Nachmittag halten würde und er war ziemlich offen für die Idee.

Ort: Belén

Unterbringung

Datei:Beispiel.jpg