Burkina Faso

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Standorte

In Burkina Faso haben wir mehrere Standorte.

Ein Gymnasium: Lycée Nelson Mandela

Zwei Grundschulen:

École Primaire Boudtenga

École Primaire Hello Bondo

Gastfamilien und Unterbringungsmöglichkeiten

In Burkina Faso seid ihr bei privaten Familien untergebracht.

Familie 1

Familie 2

Familie 3


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Verantwortliche Personen

Hier findet ihr die verantwortlichen Personen, die ihr für Tansania ansprechen könnt bzw. die euch begleiten.


In Deutschland

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Vor Ort

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Ankunftslogistik

Nach Burkina Faso:



Einreise-Karte Carte Internationale d'Embarquement

Während des Fluges nach Burkina Faso wird den Passagieren die Einreise-Karte Carte Internationale d’Embarquement gegeben, in der Angaben zum Flug, zur eigenen Person und zum Aufenthalt in Burkina Faso eingetragen werden müssen. Die Felder müssen in französischer Sprache und Druckschrift ausgefüllt werden. Bei der Ankunft in Burkina Faso muss die Einreise-Karte am Zoll vorgezeigt und abgegeben werden.

Auf der Karte sind folgende Informationen einzutragen:


1) Flugdatum und Flugnummer

2) Name

3) Geburtsdatum

4) Geburtsort

5) Nationalität

6) Beruf

7) Adresse in Deutschland

8) Adresse in Burkina Faso

9) Heimatland

10) Herkunftsland und Zielland des Flugpassagiers

11) Angaben zum Reisepass

12) Aufenthaltsgrund in Burkina Faso

13) Dauer des Aufenthaltes in Burkina Faso

Obwohl auf der Einreise-Karte nicht explizit nach der Telefonnummer einer Kontaktperson in Burkina Faso gefragt wird, muss auf der Rückseite der Karte eine burkinische Telefonnummer angegeben werden: Diese bitte bei „for fair education“ einholen.

Bei „for fair education“[1] ist auf Anfrage auch eine ausführliche Vorlage der Einreise-Karte erhältlich, die übersichtlich erklärt, wie die Carte Internationale d’Embarquement ausgefüllt werden muss.

Nach dem Aufenthalt in Burkina Faso ist es bei der Abreise erforderlich, die Ausreise-Karte Carte Internationale d’ Débarquement mit den gleichen Angaben auszufüllen.

Welchen Flughafen für Burkina Faso empfehlen?

In Burkina Faso weiter reisen:

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Visum

Für Aufenthalte in BF besteht für Deutsche Staatsangehörige eine Visumpflicht. Um die Ausstellung eines Visums bei der Botschaft von Burkina Faso in Berlin sollte man sich frühzeitig kümmern, da die Bearbeitungszeit durchaus 2-3 Wochen dauern kann. Zur Beantragung eines Visums müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Gültiger Reisepass im Original (mindestens noch 6 Monate gültig).
  • 2 Visumantragsformulare vollständig ausgefüllt.(Das Formular kann je nach Bedarf fotokopiert werden).
  • Passbilder, die auf die Formulare aufzukleben sind.
  • Eine Gelbfieberimpfung ist erforderlich. Eine Impfung gegen Cholera und eine Malariaprophylaxe ist empfehlenswert. Zur Beantragung des Visums werden die Impfnachweise von der Botschaft nicht benötigt.

Antragstellung: Die Beantragung kann persönlich (NUR ABGABE) oder auf dem Postwege erfolgen. Senden Sie Ihre Antragsunterlagen mindestens einen Monat vor Abreise an die Botschaft. Bitte legen Sie in diesem Fall Postwertzeichen in Höhe von 3,49 EUR ( bis SOOgrs) für die Rücksendung per Übergabe/Einschreiben bei. Ausserhalb der BRD bitte die entsprechende Postgebühr mit Visumgebühren überweisen. Ein adressierter Rückumschlag ist beizufügen. Die Bearbeitungsdauer des Antrags beträgt in der Regel 7 Werktage. Die Gebühren sind in bar /per Postanweisung oder Scheck zu zahlen. Antrag: http://konsulat-burkina-faso.de/downloads/bfa-visa---antrag-ausfb.pdf

Eine persönliche Antragsstellung oder Abholung ist während der Öffnungszeiten der Botschaft: Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags in der Zeit von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr möglich. MITTWOCH : GESCHLOSSEN

Seit dem 1.Juni 2014 gelten neue Visumgebühren für Burkina Faso, und die Kosten für das Visum sind nun deutlicher höher:


Einfache Einreise mit Aufenthaltsdauer von 1 bis zu 90 Tagen: 70 €

Mehrfache Einreise mit Aufenthaltsdauer von 1 bis zu 90 Tagen: 90 €

Einfache Einreise mit Aufenthaltsdauer bis zu 6 Monaten: 100 €

Mehrfache Einreise mit Aufenthaltsdauer bis zu 6 Monaten: 120 €

Einfache Einreise mit einer Aufenthaltsdauer bis zu 12 Monaten: 130 €

Mehrfache Einreise mit einer Aufenthaltsdauer bis zu 12 Monaten: 150 €


Auch wenn die Option "Mehrfache Einreise" teurer ist als die "Einfache Einreise", ist es ratsam, diese Visumart zu beantragen, da man dadurch wesentlich flexibler ist und bei eventuellen Reisen in die Nachbarstaaten Burkinas, wie Ghana oder Mali, keine Probleme bekommt.


Falls der Aufenthalt in BF länger sein sollte als die eingetragene Gültigkeit im Reisepass, kann man sein Visum vor Ort in Ouagadougou verlängern lassen. Für eine Verlängerung des Visums muss man sich an die Passbehörde „Service des Passeports“ wenden, welche der „Direction générale de la Police nationale“ unterstellt ist. Die Bearbeitung dauert ca. 3-4 Tage und ist wesentlich kostengünstiger als die Ausstellung in Deutschland.

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Essen und Wasser

Lebensmittel: Auch hier bewährt sich die alte Regel Peel it, boil it, cook it, or forget it. Besonders am Anfang sollte man darauf achten, was man isst und z.B. erstmal oder für die gesamte Reise einen Bogen um Dinge wie Salat machen. Der Körper braucht sicher ein bisschen um sich an Klima und andre Ernährung zu gewöhnen, neue Dinge austesten ist aber durchaus erlaubt und macht ja auch den Reiz einer fremden Kultur aus. Vorsicht ist auf jeden Fall beim Wasser geboten, aus den Leitungen kommt in keinem Fall Trinkwasser und auch wenn die Tansanier es nicht allzu selten trinken, würde ich dringend davon abraten, unser Immunsystem wird nämlich weniger gut damit klarkommen, dass sich sämtliche Keime darin verbergen. Selbst vom Zähneputzen mit dem Wasser aus den Leitungen wird häufig abgeraten und nicht wenige Volunteere nehmen hierfür gekauftes Trinkwasser. Ob dies notwendig ist, man es nur zu Beginn so hält, oder es strikt befolgt ist jedem selbst überlassen. Vorsicht ist aber dringend geboten!

Die nutritive Konsumption stellt in Burkina Faso kein Problem dar, da es diverse Möglichkeiten gibt, sich Essen und Trinken zu besorgen. Am zahlreichsten sind sogenannte Maquis vorhanden, die es in jeder Stadt und jedem Dorf in BF gibt. Maquis sind kleine Straßenkneipen, die überwiegend Getränke verkaufen, wie Tee, Kaffee, Wasser, Cola, Fanta und Bier. Beliebte Getränke in Burkina Faso sind auch Säfte mit Ingwer oder Tamarinde sowie Bissap, ein Getränk aus Hibiskus-Blüten. In den meisten Maquis werden auch ein paar kleine Gerichte angeboten, wie Sandwichs, Brochette (Fleischspieße) oder Omelett.

Neben den Maquis gibt es auch überall am Straßenrand kleine Essensläden, in denen 2-3 Frauen verschiedene Gerichte zubereiten und verkaufen. Dort sind die Menüs schon umfangreicher: Tô, ein Mais- oder Hirsebrei, oder Reis mit Soßen (Erdnussbutter-, Gemüsesoßen), frittierte Bananen, Süßkartoffeln, Yams, Huhn und Suppen. Hier ist das Essen sehr günstig; man bezahlt ca. 1-2 Euro für eine sättigende Mahlzeit.

Ein weitere Möglichkeit der Nahrungsaufnahme sind Restaurants. Das Angebot an Restaurants ist vor allem in Ouagadougou sehr vielfältig und reicht von einfachen Restaurants bis hin zu Luxus-Restaurants. In den einfachen (meist einheimischen) Restaurants kann man überwiegend Standard-Gerichte bestellen, wie Couscous, Fisch, Pommes, Spaghetti, Hamburger etc. Daneben gibt es noch eine große Spannweite an Restaurants aus aller Welt (Europa, China, Libyen usw.), in denen teurere Gerichte bestellen werden können, wie Pizza, Steak, Lasagne und Aufläufe. Gerichte in „nobleren“ Restaurants sind logischerweise sehr kostenintensiv, und man bezahlt durchschnittlich 10-15 € für ein gutes Gericht. Ein Essen in solch einem Restaurant bedeutet jedoch nicht konsequenterweise, dass die Gerichte dort besser und hygienischer zubereitet werden als in einem Maqui. Auch hier sollte man vorsichtig sein, was man zu sich nimmt, und insbesondere beim Verzehr von Eiern, Salat, rohen Fleischprodukten, Speiseeis und Mayonnaise vorsichtig sein, da Herkunft, Lagerung, und Zubereitung nicht bekannt sind.

Selbstverständlich besteht auch die Option, selber das Essen zu kochen, sofern eine Küche zur Verfügung steht (in BF wird grundsätzlich mit einem Gasherd gekocht, da man mit Gasflaschen unabhängig von den zahlreichen Stromausfällen weiterhin sein Essen zubereiten kann). Die Zutaten kauft man entweder auf einheimischen Märkten oder im Supermarkt. Auf den Märkten werden insbesondere Gemüse, Obst, Getreideprodukte, Salat, Fleisch und Fisch angeboten. Abhängig von der Geschicklichkeit des Handelns kann man hier sehr günstig einkaufen. Vor allem bei Salat sowie bei Gemüse- und Obstsorten, die keine harte oder feste Schale haben und vor dem Verzehr nicht gekocht werden, muss darauf geachtet werden, diese vor dem Essen gründlich abzuwaschen bzw. mit einer bestimmten Desinfizierungsflüssigkeit für Lebensmittel zu behandeln, um eventuelle Magen-Darm-Probleme zu vermeiden. Während auf den Märkten überwiegend einheimische Produkte verkauft werden, bieten die Supermärkteauch importierte Waren aus dem Ausland an. Der größte Supermarkt mit dem vielseitigsten Sortiment ist Marina Market. Hier findet man im Grunde genommen alle „westlichen“ Produkte, die man auch in europäischen Supermärkten findet (z.B. Käse, Fertiggerichte, Müsli, Süßigkeiten, Wein, Säfte). Zusätzlich zu den Lebensmitteln führt Marina Market auch Hygieneartikel, Haushalts- und Spielwaren sowie Möbel. Die Produkte in diesem Supermarkt sind jedoch sehr teuer und aufgrund des Imports und der Zollkosten sogar deutlich kostenintensiver als die gleichen Produkte in Deutschland. Neben dem Marina Market gibt es viele kleine Supermärkte, auch Alimentations genannt, die meist von Burkinern betrieben werden. Diese Alimentations führen einen guten Grundstock an Nahrungsmitteln und Getränken, welcher für den normalen Küchenkonsum vollkommen ausreichend ist.


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Sprache

In Tansania wird vorrangig Suaheli gesprochen. Die meisten sprechen zusätzlich eine Stammessprache. Englisch dient nur am Gericht als Amtssprache und wird von der Bevölkerung kaum gesprochen, vor allem im ländlichen Bereich sind kaum Kenntnisse vorhanden. Es ist deshalb ratsam, Suaheli zu lernen. Mit ein paar Grundkenntnissen wird der Aufenthalt schöner, billiger und unproblematischer. Die Tansanier freuen sich sehr, wenn man sie zumindest auf Suaheli begrüßt! An den Schulen ist die Lage noch dramatischer, da man ohne Suaheli im Unterricht echte Kommunikationsprobleme hat und viel Zeit für Verständigungsversuche verloren geht. Gerne helfen die Tansanier einem beim Lernen!

Ergänzen bitte in Word: Welche Sprache wird an den speziellen Standorten gesprochen? Welche Kenntnisse gibt es in der Amtssprache? Ist Sprachkurs vor Ort möglich? Wichtige Ausdrücke.

Botschaft

Sicher ist es zu empfehlen, wenn man angereist ist, der deutschen Botschaft in Dar es Salaam einmal einen Besuch abzustatten oder zumindest vor der Reise Kontakt mit dieser aufzunehmen und ihnen kurz mitzuteilen, wer man ist und von wann bis wann man im Lande sein wird. Nicht zuletzt lohnt es sich, die Homepage einmal zu durchforsten.

Auch die Homepage der tansanischen Botschaft in Berlin hält interessante Infos zum Land an sich, aber auch zu den neuesten Entwicklungen parat.

Kommunikation

Informationen bitte ins Worddokument eintragen und Texte unten bitte überarbeiten. Stimmen die Preise noch?

Telefon: Wie in vielen afrikanischen Staaten wurde auch in Burkina Faso das Festnetz-Zeitalter übersprungen, um direkt in der digitalen Zeit zu landen. Burkina Faso verfügt über ein sehr gutes und weites Handynetz, so dass es im Grunde genommen in jedem Winkel des Landes möglich ist, per Handy zu kommunizieren. In Burkina gibt es drei Handynetzanbieter: Telmob, Zain und Telecel. Telmob war der erste Anbieter und hat dementsprechend viele Kunden (überwiegend erwachsene Personen). Dieser Pluspunkt wird jedoch durch den Nachteil egalisiert, dass Telmob sehr häufig Netzprobleme hat und der Telefon- und SMS-Verkehr häufig unterbrochen wird. Zain und Telecel sind hingegen sehr stabile Handynetze, die so gut wie nie ausfallen. Zain ist zwar sehr zuverlässig, jedoch mit Abstand der kostenintensivste Anbieter innerhalb von Burkina. Als „internationaler Anbieter“ (Afrika und Mittlerer Osten) hat Zain den Vorteil, dass man besser und kostengünstiger in das Zain-Netz im Ausland telefonieren kann.Telecel ist ein stabiler und gut konditionierter Netzanbieter, der insbesondere bei Jugendlichen sehr beliebt ist. Im Gegensatz zu den anderen beiden Anbietern offeriert Telecel interessante Optionen, z.B. eine Freundschaftsliste, in die man 10 Leute eingeben kann, und mit denen man daraufhin wesentlich günstiger telefonieren kann.

Alle drei Handyanbieter bieten ihren Service ausschließlich über den Kauf von Prepaid-Karten an, mit denen sich Guthaben auf das Handy laden lässt. Handynetzverträge mit Kunden gibt es in Burkina nicht. Insgesamt betrachtet ist die Nutzung von Handys sehr teuer, vor allem das Telefonieren von einem Netz in ein anderes Netz. Daher ist es insbesondere bei einem längeren Aufenthalt sehr ratsam, dem Trick der meisten Burkiner zu folgen, und sich 2 bzw. sogar 3 Handynetzanbieter zu besorgen. Somit hat man immer die Möglichkeit, über das äquivalente Netz des Gesprächspartners anzurufen, wodurch sich mittel- und langfristig viel Geld sparen lässt. Der burkinische Handymarkt hat ebenfalls auf dieses Konsumverhalten reagiert und bietet nun überall Handys an, in denen sich zwei SIM-Handynetzkarten integrieren lassen. Dadurch ist der Kauf von mehreren Handys überflüssig und es besteht die Möglichkeit, zwei Netzanbieter parallel über ein Handy zu managen.

Auch das Schreiben von SMS ist in BF relativ teuer. Um in einer SMS so viel wie möglich zu schreiben und somit die Kosten für die zweite SMS zu sparen, hat sich in Burkina Faso eine eigene Handysprache entwickelt, in der jedes Wort stark abgekürzt wird. Mit einfallsreichen Abkürzungen und Akronymen werden sowohl einzelne Wörter als auch ganze Sätze minimalisiert formuliert. Dementsprechend dauert es eine Weile, bis man endlich dieses komplizierte Schreibsystem „entziffern“ und den Inhalt einer SMS verstehen kann.

Unabhängig davon, für welches Netz man sich im entscheidet, ist es immer sinnvoll, die SIM-Karte in der Firmenzentrale des jeweiligen Anbieters registrieren zu lassen. Falls das Handy verloren geht oder defekt bzw. geklaut wird, hat man somit die Option, seine SIM-Karte zu sperren und sich eine neue SIM-Karte mit der gleichen Handynummer ausstellen zu lassen.

Das sogenannte Mobile Banking, der Geldtransfer via Handy, ist in Burkina Faso ebenfalls gut entwickelt und wird von Burkinern aufgrund des geringen Zugangs zu Bankkonten frequentiert in Anspruch genommen. Während das Handynetz überall in Burkina Faso zugänglich ist, ist die Nutzung eines Festnetzes hingegen nur in Städten möglich. Das Fetznetz wird überwiegend von Wirtschaftsunternehmen, Behörden, Ministerien und jeglichen Dienstleistungsfirmen benutzt. Privatpersonen bevorzugen die Telekommunikation über das Handy. Wer jedoch häufig mit derartigen Institutionen in Kontakt treten muss, sollte von der Möglichkeit des Festnetzes Gebrauch machen, da die Festnetzgespräche deutlich günstiger sind als Handygespräche. Einen Zugang zum Festnetz beschafft man sich über das Telekommunikationsunternehmen „ONATEL“ (Office National des Télécommunications). Beim Festnetz wird nicht mit Prepaid-Karten bezahlt, sondern per Rechnung, die einem ONATEL jeden Monat zustellt. Bei einer Filiale von ONATEL muss jeden Monat die Rechnung bezahlt werden, die sich aus einer bestimmten Grundgebühr plus Gebrauch zusammensetzt. Das Festnetz hat im Gegensatz zum Handy einen entscheidenden Nachteil: Die Abhängigkeit von Strom! Aufgrund der Tatsache, dass es in Burkina Faso fast täglich zu lang andauernden Stromausfällen kommt (ca. 3-8 Stunden pro Tag), ist auch das Festnetz nur eingeschränkt nutzbar. Während man mit Handys auch bei Stromausfällen problemlos weiter telefonieren kann, sind Telefonate über das Festnetz in dieser Zeit nicht durchführbar.


Internet: Um in BF das Internet nutzen zu können gibt es drei Möglichkeiten: Das Festnetz, Internetcafes (in BF CyberCafes genannt) und den mobilen UMTS-Surf-Stick. Eine eigene Internetverbindung für seine Wohnung muss bei dem Telekommunikationsunternehmen „ONATEL“ besorgt werden und läuft parallel über das Festnetz (daher ist diese Option nur für Aufenthalte in Städten relevant). Einen DSL-Internetanschluss gibt es von 128 kbt/s bis hin zu 2048 kbt/s. Ein normaler 128 kbt/s-Anschluss kostet im Monat 30 Euro (Flatrate), reicht aber vollkommen aus, um einfache Internetbenutzungen durchzuführen und mit Skype via Internet zu telefonieren. Alle Internetverbindungen über Festnetz sind W-Lan kompatibel. Der einzige Nachteil beim heimischen Internetzugang ist derselbe wie beim Festnetz: Sobald der Strom ausfällt, kann man nicht mehr darauf zugreifen.

Diese zeitliche und organisatorische Einschränkung trifft auch auf die Benutzung des Internets in CyberCafes zu. Da die CyberCafes ebenfalls ihre Internetzugänge über einen Festnetzanschluss generieren, ist man dort immer von Strom abhängig. Generell lässt sich über CyberCafes sagen, dass sie zahlreich in den Städten von BF vorhanden sind und häufig benutzt werden. Insbesondere in Ouagadougou gibt es quasi in jeder Straße ein Internetcafé. Die Öffnungszeiten sind von 10 – 24 Uhr. Die Leitungen sind dort im Allgemeinen sehr gut, so dass sich die Internetseiten schnell öffnen lassen und man keine Zeit mit Warten verschenkt. Die Benutzung von Skype ist ebenfalls kein Problem: In der Regel ist die Skype-Software auf den Rechnern schon vorinstalliert, und in den meisten CyberCafes kann man sich bei Bedarf Headsets zum telefonieren ausleihen. Surfen im Internetcafe ist relativ teuer. Eine Stunde Internetzugang kostet ca. 1 €, so dass es sich eigentlich nur lohnt, kurz den E-Mailverkehr zu regeln und gezielte Seiten aufzurufen. Falls jedoch eine intensivere Nutzung des Internets benötigt wird, ist es langfristig günstiger, sich eine eigene Internetleitung zu Hause legen zu lassen. Zumal es in den CyberCafes zumeist hektisch, laut und heiß ist und ein ruhiges und leistungsorientiertes Arbeitsklima dort nicht vorherrscht. Langfristige Arbeitsprozesse und Recherchen im Internet sind im CyberCafe nicht möglich, da dabei zu viel Zeit, Geduld und Kraft verloren geht.

Die dritte Möglichkeit, das Internet nutzen zu können ist der Gebrauch eines UMTS-Surf-Sticks. Der Surf-Stick bietet zwei große Vorteile: Zum Einen die Unabhängigkeit von einer Stromquelle und zum Anderen die mobile Verfügbarkeit. Aufgrund des gut ausgebauten UMTS-Netzes in BF kann man quasi in jedem Winkel des Landes ins Internet gehen, und er bietet sich daher vor allem für Reisen oder längere Aufenthalte in außerstädtischen Gebieten an. Mit UMTS ist man unabhängig vom Festnetz und kann somit auch bei Stromausfällen weiterhin das Internet nutzen. Im Grunde genommen steht einem das Internet mit einem UMTS-Surf-Stick zu jeder Zeit und an jedem Ort zur Verfügung. Der Surf-Stick hat jedoch auch zwei entscheidende Nachteile. Erstens ist die Verbindung sehr langsam, so dass viele Arbeitsschritte mühsam sind und einige Programme erst gar nicht verwendet werden können. Zweitens ist eine dauerhafte Nutzung des UMTS-Sticks wesentlich teurer als eine Festnetzverbindung oder das CyberCafe. Der Stick ist überall in BF käuflich zu erwerben und funktioniert wie die Handys über ein Prepaid-System, bei dem man Guthaben aufladen muss. Im Endeffekt lohnt sich ein UMTS-Stick daher nur für Reisen, bei wichtigen Internetnutzungen während eines Stromausfalls und bei längeren Aufenthalten „im Feld“.

Regeln und Sitten

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Religion

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Gastgeschenke

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Spenden und Projekthinweise

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Sicherheit

Tansania ist auch für allein reisende Frauen ein sicheres Reiseland. Dennoch sollte man einige Vorsichtsmaßnahmen beachten, z.B. insbesondere in Dörfern nicht nach Dunkelheit alleine draußen herumlaufen (die Gastfamilien holen einen gerne ab) und seinen Ausweis und sein Bargeld in einer Bauchtasche am Körper tragen. Ansonsten einfach die Gastfamilie fragen, worauf man noch achten sollte.

VORSICHT: In Daressalam wird man an vielen Stellen von Einheimischen angesprochen („Hello my friend...“). Sehr häufig handelt es sich bei diesen Leuten um Schlepper, die Touristen zu bestimmten Reisebüros, Hotels, Busticket- bzw. Fährticketständen locken um hier eine Provision zu bekommen. Freundliches, selbstbewusstes Auftreten hilft um mögliche Verfolger "abzuwimmeln".


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Gesundheit

Informationen bitte ins Worddokument bei "Allgemeinen Infos" eintragen.

Malaria

In Burkina Faso besteht ganzjährig ein hohes Malariarisiko im gesamten Land (insbesondere während und nach der Regensaison).

Die Malaria ist eine fieberhafte Erkrankung, deren Erreger durch einen Stich der Anophelesmücke übertragen wird. Gegen Malaria gibt es leider noch keine Impfung. Die einzige medizinische Maßnahme zur Malariaprophylaxe besteht demnach bisher darin, Tabletten zu nehmen.

Hier gibt es verschiedene Präparate:

  • Malarone (Empfehlenswert - ist am besten verträglich, jedoch auch am teuersten)
  • Doxycyclin (Obwohl es von der WHO und in anderen Ländern empfohlen wird, ist Doxycyclin in Deutschland formal nicht zur Malaria-Prophylaxe zugelassen, da es sich lediglich um ein Antibiotikum handelt)
  • Lariam

Insbesondere bei Lariam sollte man vor der Abreise testen, ob man die Tabletten verträgt, da diese heftige Nebenwirkungen hervorrufen können, wie Übelkeit, Schlafstörungen, Depressionen und Psychosen. Es ist eine der wichtigsten Entscheidungen vor der Abreise, ob man sich dafür entscheidet, Malaria-Prophylaxe zu nehmen, oder komplett darauf zu verzichten! Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt viele Leute, die keine Prophylaxe genommen haben und trotzdem nie Malaria hatten. Hingegen gibt es auch Leute, die trotz Malariaprophylaxe an Malaria erkrankten. Eines sollte man sich auf jeden Fall bewusst machen: wenn man vorbeugende MalariaMedikamente nimmt, bedeutet das nicht, dass man einen hundertprozentigen Schutz vor Malaria hat. Denn die Medikamente verhindern nicht die Infektion, sondern halten die Malaria-Erreger (Plasmodien) nur in Schach und töten sie langsam ab. Man sagt daher, dass Malaria-Prophylaxe einen 50-prozentigen Schutz bietet. Weitere Schutzmaßnahmen gegen Malaria:

  • nachts unter einem Moskitonetz schlafen
  • helle körperbedeckende Kleidung tragen
  • in den Abendstunden Insektenschutzmittel, wie Autan Active, Anti-Brumm oder StopMos auf alle freien Körperstellen auftragen

Für den Fall, dass trotz aller Schutzmaßnahmen ein Verdacht auf Malaria besteht, ist es sehr wichtig, direkt einen Arzt aufzusuchen und einen Bluttest (5000 TSH) machen zu lassen. Denn wenn Malaria zu spät erkannt und behandelt wird, kann dies lebensgefährlich werden. Wenn der Bluttest positiv sein sollte und man Malaria hat, dann gilt es sofort mit der Behandlung zu beginnen und Anti-Malaria-Tabletten einzunehmen (empfehlenswert ist das Produkt Coartem). Man muss dafür nicht unbedingt in ein Krankenhaus oder eine Klinik, sondern man kann die Malaria auch zu Hause auf seinem eigenen Bett auskurieren. Die Malaria dauert ungefähr eine Woche. Die ersten vier Tage geht es einem sehr schlecht und man hat die üblichen Symptome, wie hohes Fieber (40 Grad und mehr), Magen-DarmProbleme, Kopfschmerzen, Kraftlosigkeit und Schüttelfrost. In den ersten vier Tagen muss man auch die Tabletten einnehmen, um die Malaria zu bekämpfen. Danach sollte die Infektion vollständig auskuriert und die Malaria vorbei sein. Noch drei weitere Tage zu Hause ausruhen und neue Kräfte sammeln und nach einer Woche ist man im Normalfall wieder gesund und fit und kann wieder arbeiten. Wichtig ist es auf jeden Fall, ein paar Tage später erneut einen Bluttest machen zu lassen, um zu kontrollieren, ob die Malaria wirklich vollständig auskuriert ist!

Auf Moskitos müsst ihr besonders in den Regenzeiten Acht geben, Moskitonetz und Creme sind aber auch in den Trockenzeiten ein Muss.

Impfschutz:

Die einzige obligatorische Impfung für Burkina Faso ist eine Gelbfieberimpfung! Burkina Faso ist gemäß der Weltgesundheitsorganisation ein Gelbfieber-Infektionsgebiet. Demnach muss bei der Einreise nach BF neben dem Visum auch ein internationaler Impfpass mit dem Nachweis der Gelbfieberimpfung am Zoll vorgelegt werden. Falls eine Gelbfieberimpfung nicht nachgewiesen wird, kann die Einreise verweigert werden! Als weiteren sinnvollen Impfschutz empfiehlt der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts: Zum einen die ganz normalen Standardimpfungen: wie Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A und B. Des Weiteren empfiehlt das Auswärtige Amt noch: Tollwut, Meningokokken-Meningitis (Hirnhautentzündung) und Typhus.

Bei wem kann man sich dagegen impfen lassen?

Die Standardimpfungen kann man im Normalfall beim zuständigen Hausarzt durchführen lassen, für die anderen Impfungen lass dich bitte von ihm beraten.

Wer sich im Endeffekt für welche Impfungen entscheidet, muss selbstverständlich jeder nach seinem eigenen Gewissen entscheiden. Die genannten Impfungen sind aber durchaus sinnvoll und man sollte sie vorsichtshalber durchführen. Am Institut für Mikrobiologie werden zweimal pro Woche Impfsprechstunden angeboten, wo man sich optimal von einem Mediziner beraten lassen kann. Um die Impfungen sollte man sich ebenfalls frühzeitig kümmern, da für einige Impfungen Mehrfachimpfungen nötig sind, die 2-3 Wochen dauern können. Hinsichtlich der Gebühren für die teuren Spezialimpfungen ist es abhängig von der Krankenkasse, ob die Kosten übernommen werden, oder ob man die Impfungen selber bezahlen muss.

Die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes [2].

Wichtige Adressen

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Unterrichtsvorbereitung / Ablauf

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Unterrichtsmaterialien

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Was man nicht braucht

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Was man unbedingt braucht

In vielen Gebieten gibt es häufig keinen Strom. Daher unbedingt eine Taschenlampe einpacken!


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Sonstiges Tipps zum Standort

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Finanzen: Sowohl in Ouagadougou als auch in anderen großen Städten in BF besteht ein gut funktionierendes Bankennetz. Um an Bargeld in der burkinischen Währung FCFA zu kommen, empfiehlt es sich, eine Kreditkarte mitzunehmen (bevorzugt Visa, da Master häufig nicht akzeptiert wird), mit der man bei den zahlreichen Banken (Ecobank, BIB, SGBB etc.) 24 Stunden am Tag an Bankautomaten Geld abheben kann. Die Bankautomaten und die Parkplätze vor der Bank werden rund um die Uhr von Sicherheitsbeamten bewacht, so dass die Sekurität gewährleistet ist. Da die Abhebungsgebühren je nach Kreditkartenanbieter sehr hoch sein können (z.T. 5 %), sollte der Tarif für Bargeldabhebungen im Ausland bereits vor der Abreise kontrolliert werden, um eventuell vorher noch zu einem günstigeren Kreditkartenanbieter zu wechseln (z.B. DKB-Cash), da dadurch unnötige Kosten gespart werden können.

Falls die Möglichkeit einer sicheren Gelddeponierung besteht, kann man durchaus auch am Anfang viel Bargeld in € mitnehmen und dann zu wesentlich günstigeren Konditionen vor Ort in FCFA-Bargeld umtauschen. Tipp: In dem Supermarkt „Marina Market“ kann man Bargeld sogar gebührenfrei und kostenlos umtauschen!

Von der Mitnahme von Traveller-Checks wird abgeraten. Die Eröffnung eines Kontos bei einer Bank vor Ort ist zwar theoretisch möglich und lukrativ, jedoch erst bei einem langen Aufenthalt (länger als 1 Jahr)lohnenswert. Die Bezahlung von Rechnungen mit der Kreditkarte in Supermärkten, Restaurants oder Geschäften ist nicht möglich. Daher sollte man immer ausreichend Bargeld in FCFA bei sich haben (Bezahlungen in € werden im Grunde genommen nicht akzeptiert).

Internationaler Führerschein: Für die Benutzung von Motorrädern, Mofarollern und Mopeds wird kein Führerschein benötigt, da für die Führung jeglicher Zweirad-Kraftfahrzeuge (leider!) keine Führerscheinpflicht in BF besteht. Wer hingegen in Burkina Faso ein Auto fahren will, benötigt einen Internationalen Führerschein (der nationale / europäische Führerschein reicht nicht aus!!). Einen Internationalen Führerschein kann man sich vor der Abreise in seiner zuständigen Stadt ausstellen lassen (Straßenverkehrsamt, Ordnungsamt usw.). Zur Beantragung muss der nationale Führerschein, der Personalausweis und ein biometrisches Lichtbild mitgebracht werden. Die Gebühr für einen Internationalen Führerschein beträgt 15 €. Der Internationale Führerschein ist ab dem Ausstellungsdatum 3 Jahre lang gültig. Der obligatorische Abschluss einer Autoversicherung ist in Burkina Faso bei diversen Versicherungen (z.B. Allianz) möglich und wird schnell und effizient abgewickelt. Da man in Ouagadougou sehr häufig von der Polizei angehalten und kontrolliert wird, sollte man immer alle nötigen Autopapiere bei sich haben, um sich entsprechend ausweisen zu können.


Informationen zu Burkina Faso findet ihr auf der Seite unseres "kleinen Bruders": http://de.wikipedia.org/wiki/Burkina_Faso

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